Virtuelle Inspiration Modellbau 2020

Da unsere Inspiration Modellbau dieses Jahr coronabedingt leider nicht stattfinden kann, haben wir uns dazu entschlossen, eine virtuelle Inspiration für euch zu erstellen. Das Ganze hat den Titel "Picture at an Exhibition".

Heute möchten wir euch die ersten Bilder sprich Modelle präsentieren. Vielen Dank noch einmal an alle Clubmitglieder und Vereinsfreunde, die uns so zahlreich mit Bildern unterstützt haben. Wir hoffen, es kann euch ein wenig darüber hinwegtrösten, dass dieses Jahr keine Ausstellung stattfindet. Wir freuen uns auch über Kommentare von euch.

Bleibt gesund und bis dann!

Euer 1. Modellbauclub Mainz e. V.

 

Den Anfang macht Jerry Krätzer aus Luxemburg.

 

Peter Wulfrum zeigt uns Kartonmodelle.

 

Andreas KleinVom Frankfurter Plastik Modellbau Fan Club 1983 e. V. ist Andreas Klein mit seinen Figuren. Andreas schreibt über sich: Hallo Leute, bin seit 1986 Mitglied. Ich hatte mit Modellbau bis dahin nicht viel am Hut. Aber die Mitglieder waren ein lustiges Völkchen. Nach ein paar Ausstellungen fand ich aber mein Ding, nämlich Figuren. Zuerst Zinnfiguren und Vinyl, dann habe ich die sogenannten Garagenkit Figuren für mich entdeckt. Sie kommen meistens aus Amerika und sind aus Resin. Da gibt es eine Riesenauswahl (Anime, Charakterfiguren, Heros, Monster, SiFi, Comic, usw.). Ich mache bevorzugt 1:6 Figuren, das ist eine ordentliche Größe (die Augen werden auch nicht besser). Viel Spaß beim Anschauen.

Zu seinen Figuren hat Andreas noch folgende Informationen geliefert: Asterix Figuren (28mm aus Zinn, Hersteller unbekannt, Asterix, Obelix mit Idefix, Miraculix, Teefax), Giuliana Frau mit Axt (1:6 aus Resin, Hersteller aus Amerika), Büsten 1:6 aus Resin (Hersteller Firma FeR aus Spanien), Wikinger & Zwerg, Conan, Germanen Krieger, Rococo Ritter (54mm Figuren aus Zinn, Hersteller Andra & Pegaso). Alle Figuren wurden mit verschiedenen Maltechniken und Farben gestaltet (Airbrush, Pigmenten, Ölfarben, Kreidefarben usw.)


Hans-Jürgen EppSein Vereinskollege Hans-Jürgen Epp hat uns folgende Modelle geschickt. Hans-Jürgen ist seit 1979 im Verein, der damals noch PMV Hochtaunus hieß. Als Mitbegründer des F.P.M.F.C. e. V. 1983 stand und steht er immer an vorderster Front. Momentan ist er der 1. Vorsitzende des Vereins. Seine Modellbauleidenschaft hatte mit dem Bau von großen Tamiya Motorrad-Modellen in 1:6 angefangen. Dies wird auch immer so bleiben. Allerdings hat er zwischendurch auch viele andere Interessen entdeckt. Dazu gehören so ausgefallene Bausätze wie die Feuerwehr oder ein Pferdewagen von Budweiser genauso wie Sternmotoren oder Fantasie-Modelle. Sogar mit Papiermodellbau hat er sich versucht. Er ist hier nach allen Seiten offen. Das zeigt sich auch daran, dass er in letzter Zeit sogar Warhammer Modelle baut. Was für ihn vor nicht allzu langer Zeit gänzlich ausgeschlossen war. So ändern sich die Zeiten. "Ich denke es sollte einfach nur Spaß machen", sagt er. Viel Spaß beim Bauen und einen herzlichen Bastlergruß.

 

Es folgt Hans-Georg Mundschenk vom 1. Modellbauclub Mainz e. V.

Hans-Georg ist in Mainz geboren und aktiv als Modellbauer seit dem 18. Lebensjahr. Er ist Gründungsmitglied im 1. Modellbauclub Mainz e.V. Alle Modelle sind in 1:72.

 

Michael WienholzEbenfalls vom Frankfurter Plastik Modellbau Fan Club 1983 e. V. ist Michael Wienholz mit seinen Dioramen. Michael schreibt zu seiner Person: Ich bin seit 1979 im Verein, der damals noch PMV Hochtaunus hieß. Zusammen mit Hans-Jürgen Epp gründeten wir den Verein FPMFV e.V. Die beiden anderen Gründungsmitglieder haben uns leider verlassen. Seit der Gründung des F.P.M.F.C. e. V. 1983 stand und stehe ich als Kassenwart und Vorstandsmitglied zum Verein. Meine Modellbauleidenschaft hatte mit dem Bau von Schiffen (im damaligen Jugendalter vornehmlich Kriegsschiffe des 2. Weltkrieges) angefangen. Die Leidenschaft für Schiffe wird auch immer bleiben. Allerdings habe ich zwischendurch auch viele andere Interessen geweckt. Dazu gehören so ausgefallene Bausätze wie Eisenbahnen, z.B. "Der General", eine alte Westernlok im Maßstab 1:25 mit historischem Hintergrund, ein Pferdewagen von Budweiser, der als Westernwagen hergerichtet wurde genauso wie ein Modell der Frankfurter Fußgängerbrücke "Eiserner Steg". Mittlerweile versuche ich mich auch an Dioramen im Maßstab 1:87 (HO) und 1:163 (N). Wichtig ist und bleibt aber beim Hobby Modellbau: ES MUSS SPAß MACHEN.

Die ersten beiden Modellfotos zeigen ein Gemeinschaftswerk. Michael: "Hier haben wir einfach mal drauf losgebaut. Dabei haben wir unseren neuen 3D-Drucker nur testen wollen. Aber dann kam eins zum anderen und schließlich war dieses kleine Werk fertig. Die Grundidee ist der Schriftzug Hollywood. Hier mit einer Aussichtsplattform. Auf der soll man allerdings nicht die Buchstaben bewundern, sondern das Gebiet davor, welches man natürlich nicht sehen kann. In der Mitte sieht man noch einen Bautrupp, der die Stromversorgung repariert und eine Lampe instand setzt. Für nur einen Druckertest, find ich es gar nicht so schlecht." Die nächsten Fotos zeigen den Innenstadtbereich einer Kleinstadt im Maßstab 1:87. Die Häuser sind Bausätze von Faller und Kibri, die Figuren teils von Preiser teils andere Hersteller, bezogen aus dem Internet. Als Besonderheit ist zu bemerken, dass eine elektronische Leinwand von Kibri verbaut wurde. Diese Leinwand ist funktionsfähig. Man kann einen tragbaren DVD-Player anschließen und über diese Leinwand DVDs abspielen. Das Ausstellungsgelände "Eisenbahn" ist frei ohne Vorlage gestaltet. Die Bauten (Wasserturm, Haus und Brücke) sind Bausätze von Faller und Kibri, ebenso die gezeigten Loks, alles im Maßstab 1:87.


Oliver Stelmaszyk vom 1. Modellbauclub Mainz e. V. hat unserer virtuellen Ausstellung folgende Fotos zur Verfügung gestellt.

Oliver ist seit 1973 Modellbauer und stieß wenige Jahre später zum ersten Mal zu den Mainzer Modellbauern. Schwerpunkt Plastikmodellbau in 1/72 mit Abstechern in den Kartonmodellbau und neuerdings in die Welt des 3D-Druckes. Gezeigt werden folgende Modelle: die USS Arizona (Dragon 1/700), der 3D-Druck eines rheinhessischen Trullos in 1/87, das japanische Landungsschiff Ohsumi (Tamiya 1/700), ZIL-157 und SA-2 750VK (Airfix in HO), eine LaGG-3 (Dalo Plast in 1/72), eine Jakowlew Jak-3 (Hasegawa 1/72) und eine NA B-25B Mitchell vom Doolittle Raid (Bilek in 1/72)

 

Hier sehen Sie zunächst, wie Rüdiger Hain aus Fulda aus einer Originalszene ein perfektes Diorama geschaffen hat. Zu seinen Verkehrsflugzeugen gibt er uns folgende Zusatzinformationen: die EMB 190 Jet Blue ist von Revell in 1:144 mit zugekauften Abziehbildern, die Convair 440 ist ein Vacu-Bausatz von Welsch/Pegasus in 1:72, die Shorts 330 ist ein Vacu-Bausatz mit einigen Resinteilen in 1:72.

 

Von Peter Gluske aus Raunheim sind die folgenden Kartonmodelle.

Peter ist wieder zum Kartonmodellbau gekommen. Aus der Jugend mitgenommen und vor fast 20 Jahren wieder entdeckt.


Simon RothgerberSimon Rothgerber aus Mainz ist 29 Jahre alt und betreibt den Modellbau seit seinem 14. Lebensjahr. Damals hat er mit Modellen von Feuerwehrfahrzeugen angefangen. Er ist jetzt seit 2018 Mitglied im 1.Modellbauclub Mainz e. V. und möchte euch ein paar seiner aktuellen Modelle vorstellen.

Unter anderem sein Diorama einer A-10C Blacksnakes von Italeri im Maßstab 1:48. Das Cockpit und der Schleudersitz sind Zubehörteile von Eduard. Das Triebwerk von Blackdog. Die Kabelschächte und Fahrwerke sind von Aires und die Gau 8 Avenger von Master Models. Dargestellt werden soll eine A-10C während der Wartung auf dem Flugfeld mit Airfield Traktor und Tankwagen. Dann ein Diorama einer Messerschmitt Bf 109G-6 von Revell im Maßstab 1:32 aufgewertet mit dem Big-Sin-Satz von Eduard für Cockpit, Fahrwerk und Motor. Die Bf 109 steht in einer Splitterbox mit Wartungspersonal und dem Piloten. Vorne dran ist der Opel Kadett K38 von Revell als Auto des Piloten. Desweiteren ein Dingo Diorama mit einem Revell Dingo 2 GE A2.3 Patsi in Wüstentarnung. Interieur von Eduard. Figuren und Zubehör von diversen Herstellern. Dieses Diorama soll einen Checkpoint während einer Fahrzeugkontrolle darstellen. Und dann noch ein paar Bilder von seinem Opel Blitz Diorama, an dem er gerade arbeitet. Zu sehen sind der Opel Blitz in 1:35, ein Kübelwagen, eine Pferdekutsche und ein paar Bäume und Büsche für das Diorama. Letztlich noch ein Bild einer Vierlingsflak in Stellung.

 

Aus Lego-Steinen hat Luder Havinghorst vom Born2Brick e.V. folgende Modelle gebaut:

 

Sein Vereinskollege Michael Wörner aus Wiesbaden präsentiert uns folgende Projekte (Fotorechte teilweise abweichend): das Wiesbadener Rathaus, die Wiesbadener Marktkirche, das Neroberg Tempelchen, den Wasserturm Biebrich, eine Moonbase, das Rhein-Energie Stadion, die Skyline von Wiesbaden und ein Salamander Mosaik


Von Frank Schleich sind folgende Exponate:

 

Georg Griesheimer vom Born2Brick e.V. hat uns folgende Modelle geschickt:

 

Mike Schill und Kollegen von den N-Modulbahner RheiN-MaiN kommen jetzt an die Reihe:


 Die RC-Fahrzeuge kommen von Leon Keller.

 

Wilhelm Krawinkel und Kollegen von den Modellbaufreunden Borgentreich machen auch bei der virtuellen Inspiration Modellbau 2020 mit:

 

Jochen Mundschenk, Baujahr 1979, hat mit dem Modellbau als kleiner Junge mit ungefähr 10 Jahren angefangen. Danach hat er einige Jahre Pause gemacht. Vor ungefähr 10 Jahren hat er wieder angefangen und sich erstmal auf Wehrmachtsfahrzeuge spezialisiert. Anschließend mit Flugzeugen im Maßstab 1:48 oder 1:32  weitergemacht, haupsächlich von der Navy und der Russischen Armee.

Besonderheit an der Flugzeugen ist, dass er jede Klappe aufmacht um jedes Detail nachzubilden. Teilweise Scratch teilweise mit Resin Nachrüstteilen. Er versucht, die Modelle so zu gestalten und zu altern, wie sie im Realen aussehen, wenn sie von einem Einsatz kommen. Man soll denken, wenn man ein Bild macht, es wäre ein Original.

Ab und zu baut er auch Fahrzeuge. Aber ein bestimmtes Gebiet gibt es da nicht. Momentan baut er an einem russischen KZK 537L, was man auf den Bildern noch im Bau sieht.


Andreas RubinVom Frankfurter Plastik Modellbau Fan Club 1983 e. V. ist Andreas Rubin. Andreas schreibt: "Ich bin eigentlich ein Eisenbahner. Aber irgendwann habe ich die Jungs von F.P.M.F.C. kennengelernt. Dadurch konnte ich mich auch für andere Bastelarbeiten begeistern. Ich baue teilweise selbst, aber helfe auch immer wieder gerne bei Vereinsprojekten oder auch bei meinen Kollegen. Jeder hat ja schließlich so seine Stärken. Die Bremen ist mein neustes Projekt aus Papier. Da ich ja Eisenbahner bin, hab ich davor den großen Bahnhof gebaut. Das ist aber weder Plastik noch wirklich Papier. Irgendwie ein Mittelding. Das zeigt auch mal wieder, wie weit gefächert wir arbeiten. Bei diesem Verein ist nichts in Stein gemeißelt und das macht ihn für mich so sympathisch."

 

Oliver Weiß vom Born2Brick e. V. hat eine ausführliche Fotosammlung auf Flickr hochgeladen.

Oliver Weiß