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Was Sie bei uns erleben können!

Modellbau als sinnvolle Freizeitgestaltung für Jugendliche und Erwachsene vermittelt der 1. Modellbauclub Mainz e. V. seit fast 40 Jahren! Gegründet als Plastikmodellbau sind im Laufe der Jahre weitere Sparten hinzugekommen, zum Beispiel Kartonmodellbau, RC-Modellbau, Airbrush oder auch Figurenmodellbau. Der Verein ist seit vielen Jahren in das kulturelle Leben unser Landeshauptstadt fest eingebunden. Unsere jährliche Modellbauausstellung im September - die Inspiration Modellbau - ist zu einer der größten Veranstaltungen ihrer Art im Südwesten herangewachsen.

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Museumsprojekte

Mit mehreren Museen in Mainz und dem Rhein-Main-Neckar-Gebiet gibt es seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Jugendarbeit

Schon seit Beginn ist die Jugendarbeit ein wichtiges Anliegen unseres Vereines. Eine eigene Jugendgruppe wurde schon 1982 eingerichtet.

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Inspiration Modellbau - Anziehungspunkt für Modellbauer

Plakat 2019Schon seit unserer Vereinsgründung 1976 veranstaltet der Verein alljährlich eine große Modellbauausstellung. Im Jahre 1992 wurde ein völlig neues Konzept von der Vereinsleitung entworfen: die Inspiration Modellbau. Seither hat sich die Ausstellung zu einem internationalen Forum des Modellbaues entwickelt, das Modellbauer, Händler und Hersteller zusammenführt. Die Inspiration Modellbau wird seit 2015 von der MainzModell OHG in Kooperation mit dem 1. Modellbauclub Mainz e. V. veranstaltet.

Eine Vielzahl von Angeboten warten auf die Besucher: Plastik- und Kartonmodellbau, Eisenbahnanlagen, RC-Vorführungen, Science Fiction, die Experimentierwerkstatt, Bücher- und Modellflohmarkt und vieles mehr.

Für Ihre Anmeldung und für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite der Inspiration Modellbau.

Offizielle Webseite der Inspiration Modellbau

 

Bitte beachten:  Ein Termin für 2022 ist für den 3. und 4. Sept. vorgesehen.

Der Westwall bei Steinfeld

Aufgeweckt durch einen sehr ausführlichen und spannenden Artikel in der Allgemeinen Zeitung machte ich mich bei einem meiner Heimaturlaube auf, um den Abschnitt des Westwalls im Bereich Steinfeld einmal selbst zu besichtigen. Die Gemeinde Steinfeld liegt in der Südpfalz südlich von Bad Bergzabern unweit der Grenze zu Frankreich.

Die historischen Objekte sind – bis auf einzelne Panzersperren – weitgehend zerstört oder sogar verschwunden. Aber Infotafeln erklären sehr gut ihre eindrucksvolle Geschichte. Ich habe ja auch einen Garten, aber ist das nicht krass, wenn durch deinen Garten immer noch eine Panzersperre geht? Der Westwall-Rundgang führt durch die Ortschaft selbst als auch durch den nahe gelegenen Wald. Man stößt dabei auch immer wieder auf Stätten des Krieges von 1870/71. Diese Gegend ist voller Geschichte. Meistens einer leidvollen Geschichte.

Leider war der Weg durch den Wald – zumindest für mich - stellenweise schlecht ausgeschildert. Hätte ich mir den Plan nicht vorher ausgedruckt – die Pläne an den Infoständen waren vergriffen – und hätte ich Google Maps inkl. GPS nicht gehabt, wäre ich jetzt wohl immer noch im Wald. Das war aber der einzige Wermutstropfen dieser Reise. Für mich war es eine spannende Zeitreise.

Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

 

 

 

Oliver Stelmaszyk: Flaktürme V Wien

In mehreren Großstädten des ehemaligen Großdeutschen Reiches wurden zur Abwehr feindlicher Bomber sogenannte Flaktürme errichtet. Im Grunde genommen jeweils Paare. Ein Flakturm - genannt Geschützturm - für die eigentlichen Flak-Geschütze und ein weiterer Turm - genannt Leitturm - für die Erfassung und Verfolgung der einfliegenden Feindverbände. Beide waren voneinander getrennt und nur durch eine Datenleitung miteinander verbunden. Zum Dienst verpflichtet in und auf diesen Flaktürmen wurden unter anderem auch Jugendliche und Frauen. Schutz boten sie zumindest einem kleinen Teil der Zivilbevölkerung.

In Wien kann man diese Flaktürme noch heute sehen bzw. teilweise besichtigen. Österreich galt nach dem Zweiten Weltkrieg als befreites und nicht als ein besiegtes Land und deshalb mussten im Gegensatz zu Deutschland diese Flaktürme nicht gesprengt werden. In dem Leitturm V befindet sich heute eine der Wiener Attraktionen: Das Haus des Meeres. Wenigstens hier hat man eine sehr gute Nachverwendung gefunden. Ganz oben auf der Besucherplattform, die nachträglich errichtet wurde, hat man nicht nur einen tollen Ausblick auf Wien. Man kann auch hinübersehen auf die andere Seite der Marierhilferstrasse, wo der Geschützturm steht. Dieser befindet sich heute auf einem militärischen Sperrgebiet und ist deshalb nicht zugänglich. In einem Krisenfall wird er die österreichischer Regierung aufnehmen.

In dem Haus des Meeres befindet sich ein kleines Museum, wo die Besucher einen Einblick in die Geschichte der Flaktürme bekommen können (Museumszeiten siehe Homepage des Haus des Meeres).

 

Österreichisches Luftfahrtmuseum Graz

Das ÖLM, in unmittelbarer Nähe zum Grazer Flughafen gelegen, wurde 1979 gegründet und im Mai 1987 eröffnet. Als erste Exponate konnten die Besucher unter anderem eine MiG-15/Lim-2, eine De Havilland DH 112 "Venom", eine Saab J-29, eine Antonow An-2 bestaunen. Ein Jahr später wurde mit dem Bau der Erwin-Musger-Halle begonnen. Sie wurde 1996 leider sehr schwer beschädigt und später durch eine neue und größere Halle auf einem neuen Gelände ersetzt. Neben der Erwin-Musger-Halle gibt es noch ein Freigelände, wo unter anderem eine Transall C-160, eine Saab J-35OE Draken und mehrere MiGs zu sehen sind. Ein Museumsshop mit ausführlicher Luftfahrtliteratur ergänzt die sehenswerte Ausstellung.

 

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

offizielle Internetseite

Museum für Antike Schifffahrt Mainz

Einmal wieder auf Heimaturlaub war ein Besuch in der Landeshauptstadt einfach Pflicht. Ich war zuvor noch nie in diesem Museum. Es ist Teil des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM). Ich war stark beeindruckt. Im Mittelpunkt des Museums natürlich die Geschichte der römischen Schiffswracks aus dem 4. Jahrhundert nach Chr., die man bei Bauarbeiten in der Mainzer Innenstadt gefunden hat. Dazu kommen die originalgetreuen Nachbauten. Ein Fest für alle Modellbauer, zumal man auch in die Werkstätten schauen kann. Da wird wirklich viel erklärt über die Schifffahrt am Rhein und andernorts. Ein Besuch lohnt sich wirklich.

 

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

 

 

Weiterführende Informationen:

offizielle Internetseite

Wikipedia

Römersteinbruch und das KZ Aflenz

Ich hatte im Februar die Möglichkeit, den antiken Römersteinbruch in Aflenz an der Sulm (Südsteiermark) zu besichtigen. Lokale Stellen in Zusammenarbeit mit dem Mauthausen Komitee haben ein Projekt gestartet, mit dem die Geschichte des antiken Steinbruchs aufgearbeitet und erzählt werden soll.

Kurz nach Christi Geburt wurde hier ein unterirdischer Steinbruch für die nahegelegene Verwaltungsstadt Flavia Solva angelegt. Die von Menschen geschaffene gewaltige Aushöhlung hat eine Fläche von 24000 qm. Von außen sehr unscheinbar. Niemand würde hier unter diesem Hügel einen solchen Steinbruch vermuten. Aber auch nach der Römerzeit wurde hier Kalksandstein gebrochen und für verschiedenste Bauwerke in Nah und Fern verwendet. Darunter auch für den bekannten Stephansdom in Wien.

Während der Nazi-Zeit wurde daraus eines der 40 Außenlager des KZ Mauthausen in der Nähe von Linz. Mehr als 900 Häftlinge waren im Lager Aflenz unter unvorstellbaren Zuständen untergebracht. Sie mussten in zwei Schichten zu je 12 Stunden Rüstungsgüter (Panzer- und Flugzeugmotoren) herstellen. Mehr als 500 von ihnen starben an den Folgen dieser unmenschlichen Zwangsarbeit. 

 

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

waechterhaus.at

Wikipedia

Mitglied im Modellbauverband Rhein Main Neckar
verschwistert mit Maquette Club Thionville/Frankreich und Grupy Modelarstwa Kartonowego Rybnik/Polen
Mitglied im Ortsvereinsring Weisenau e. V. und im Geschichts- und Brauchtumsverein Weisenau e. V.
Medienpartner der Allgemeinen Zeitung und Kooperationspartner der Stadt Mainz (Jugendamt)
Veranstalter der Inspiration Modellbau
 
aktuelle Veranstaltungen siehe auch www.rheinweintour.de
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