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Österreichisches Luftfahrtmuseum Graz

Das ÖLM, in unmittelbarer Nähe zum Grazer Flughafen gelegen, wurde 1979 gegründet und im Mai 1987 eröffnet. Als erste Exponate konnten die Besucher unter anderem eine MiG-15/Lim-2, eine De Havilland DH 112 "Venom", eine Saab J-29, eine Antonow An-2 bestaunen. Ein Jahr später wurde mit dem Bau der Erwin-Musger-Halle begonnen. Sie wurde 1996 leider sehr schwer beschädigt und später durch eine neue und größere Halle auf einem neuen Gelände ersetzt. Neben der Erwin-Musger-Halle gibt es noch ein Freigelände, wo unter anderem eine Transall C-160, eine Saab J-35OE Draken und mehrere MiGs zu sehen sind. Ein Museumsshop mit ausführlicher Luftfahrtliteratur ergänzt die sehenswerte Ausstellung.

 

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

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offizielle Internetseite

Römersteinbruch und das KZ Aflenz

Ich hatte im Februar die Möglichkeit, den antiken Römersteinbruch in Aflenz an der Sulm (Südsteiermark) zu besichtigen. Lokale Stellen in Zusammenarbeit mit dem Mauthausen Komitee haben ein Projekt gestartet, mit dem die Geschichte des antiken Steinbruchs aufgearbeitet und erzählt werden soll.

Kurz nach Christi Geburt wurde hier ein unterirdischer Steinbruch für die nahegelegene Verwaltungsstadt Flavia Solva angelegt. Die von Menschen geschaffene gewaltige Aushöhlung hat eine Fläche von 24000 qm. Von außen sehr unscheinbar. Niemand würde hier unter diesem Hügel einen solchen Steinbruch vermuten. Aber auch nach der Römerzeit wurde hier Kalksandstein gebrochen und für verschiedenste Bauwerke in Nah und Fern verwendet. Darunter auch für den bekannten Stephansdom in Wien.

Während der Nazi-Zeit wurde daraus eines der 40 Außenlager des KZ Mauthausen in der Nähe von Linz. Mehr als 900 Häftlinge waren im Lager Aflenz unter unvorstellbaren Zuständen untergebracht. Sie mussten in zwei Schichten zu je 12 Stunden Rüstungsgüter (Panzer- und Flugzeugmotoren) herstellen. Mehr als 500 von ihnen starben an den Folgen dieser unmenschlichen Zwangsarbeit. 

 

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

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waechterhaus.at

Wikipedia

Der Großunterstand in Hatten nördlich von Straßburg war Teil der Maginot-Linie. Der Bunker informiert nicht nur über das Leben der dort stationierten Soldaten sondern auch über die Zeit der deutschen Besatzung. Im Bunker selbst und in weiteren Gebäuden auf dem Gelände wurden Sonderausstellungen eingerichtet:

  • Zerstörung von Hatten und anderer Dörfer während der letzten deutschen Offensive im Zweiten Weltkrieg (Operation Nordwind)
  • Das Schicksal der Franzosen, die während des Krieges in der Wehrmacht dienen mussten und die in sowjetische Kriegsgefangenschaft gerieten 
  • Eine Modellbauausstellung, die Objekte und Geschichte der Maginot-Linie zeigt

Ergänzt wird das Ganze um eine Ausstellung von Flugzeugen und Fahrzeugen im Freigelände. Leider sind viele dieser Objekte ungeschützt der Witterung ausgesetzt.

Ich war beeindruckt von den Anstrengungen, die hier unternommen wurden, um für die nachfolgenden Generationen Geschichte lebendig zu machen.

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

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Die folgenden Fotos zeigen das Bunkermuseum am Wurzenpass (Kärnten) im Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien, knapp 2 km vor der slowenischen Grenze. Das Museum entstand aus der ehemaligen Sperrstellung WURZEN/73, die zwischen 1963 und 1995 ausgebaut wurde. Aufgrund seiner Neutralität hat die Republik Österreich gegen einen Durchmarsch an wichtigen Orten viele Sperren, Bunker und Stellunegn vorbereitet. Bis 2002 war diese Sperrstellung des österreichischen Bundesheeres am Wurzenpass einsatzbereit, wurde aber im Laufe ihrer Geschichte nur zwei Mal scharf hochgefahren. 2005 hat dann der letzte Milizkommandant das Areal übernommen und daraus ein sehr ansehnliches Museum gemacht.

Die Originalsperrstellung (Bunker, Bewaffnung, Kampfstellungen, Verbindungsgänge, ...) steht unter Denkmalschutz, ist aber dem Besucher zugänglich. Erweitert wurde das Museum durch verschiedenste Ausrüstungen des Bundesheeres (Boote, Radfahrzeuge, Panzer, eine Kanonengalerie und vieles mehr).

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

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doppeladler.com

Hätte ich nicht den Reisebericht meiner Modellbaukollegen vor einiger Zeit gelesen, wäre ich wahrscheinlich nicht im MM Park France in La Wantzenau gelandet. Das Museum in der Nähe von Straßburg bietet eine sehr umfangreiche Sammlung von Miltärfahrzeugen, Uniformen und Waffen. Es informiert weiterhin über die deutsche Besatzungszeit und den Einsatz von Agenten im besetzen Frankreich (Plan Sussex). Die ausgestellten Modelle im Rahmen der Operation Sussex waren top gebaut. Ein Shop am Eingang bietet eine recht gute Literaturauswahl passend zu der Ausstellung. Einziger Wermutstropfen war, dass die Infotafeln überwiegend nur auf Französisch jedoch kaum auf Deutsch waren.

 

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Mitglied im Modellbauverband Rhein Main Neckar
verschwistert mit Maquette Club Thionville/Frankreich und Grupy Modelarstwa Kartonowego Rybnik/Polen
Mitglied im Ortsvereinsring Weisenau e. V. und im Geschichts- und Brauchtumsverein Weisenau e. V.
Medienpartner der Allgemeinen Zeitung und Kooperationspartner der Stadt Mainz (Jugendamt)
Veranstalter der Inspiration Modellbau
 
aktuelle Veranstaltungen siehe auch www.rheinweintour.de
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