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Wir vermitteln Modellbauspaß für Jung und Alt. Ob Plastikmodell- oder Kartonmodellbau, ob Figuren oder RC-Modelle, unser Verein deckt die unterschiedlichsten Sparten ab.
Als Mitglied im Ortsvereinsring Weisenau e. V. und im Geschichts- und Brauchtumsverein Weisenau e. V. sind wir Teil des kulturellen Angebots unserer Landeshauptstadt.
Seit unserer Vereinsgründung liegt uns die Jugendarbeit, z. B. im Rahmen der Mainzer Ferienkarte, sehr am Herzen.
Wir sind auf vielen Ausstellungen im In- und Ausland mit unseren Modellen vertreten. Vereinsausflüge bringen uns zu den Originalen.
Wir sind seit vielen Jahren Partner zahlreicher Museen im Rhein-Main-Neckar-Gebiet.
Starten Sie mit uns durch. Wir helfen Ihnen, Ihre Modellbautechniken zu verbessern.
Unsere internationale Modellbauausstellung - die Inspiration Modellbau - bietet mit rund 300 Ausstellern aus ganz Europa alles rund um das Thema Modellbau.

Area 1 Fischbach bei Dahn

Interesse an neuerer Geschichte? Schon einmal ein ehemaliges (wahrscheinliches) US-Atomwaffenlager besucht? Geht nicht! Geht doch. Auf nach Fischbach bei Dahn. Eine Interessensgemeinschaft hat es geschafft, Reste des ehemaligen US-Stützpunktes zu erhalten. Chapeau!

Vor einigen Jahren bin ich bei der Recherche über "North Point" bei Kriegsfeld, einem ebenfalls ehemaligen Sonderwaffenlager nahe meinem Geburtsort, auf die Area 1 gestoßen. Vergleichbar mit Kriegsfeld, aber Fischbach nahe der deutsch-französischen Grenze ist zugänglich. Täglich. Die Area 1 war Teil des Fischbach Ordnance Depots und die ersten Gebäude wurden in den 1950er Jahren errichtet. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurden Teile durch die Bundeswehr demontiert. Durch die Initiative der 2009 gegründeten Interessensgemeinschaft konnte der geplante komplette Rückbau verhindert und die Anlage 2012 unter Denkmalschutz gestellt werden.

Der Weg durch die Area 1 ist sehr gut ausgeschildert. Auch die Hinweise zur Anreise und zu Parkmöglichkeiten sind sehr hilfreich für die Reiseplanung. Die Informationstafeln zu den einzelnen Objekten sind extrem gut gemacht.

Text und Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

 

Der Westwall bei Steinfeld

Aufgeweckt durch einen sehr ausführlichen und spannenden Artikel in der Allgemeinen Zeitung machte ich mich bei einem meiner Heimaturlaube auf, um den Abschnitt des Westwalls im Bereich Steinfeld einmal selbst zu besichtigen. Die Gemeinde Steinfeld liegt in der Südpfalz südlich von Bad Bergzabern unweit der Grenze zu Frankreich.

Die historischen Objekte sind – bis auf einzelne Panzersperren – weitgehend zerstört oder sogar verschwunden. Aber Infotafeln erklären sehr gut ihre eindrucksvolle Geschichte. Ich habe ja auch einen Garten, aber ist das nicht krass, wenn durch deinen Garten immer noch eine Panzersperre geht? Der Westwall-Rundgang führt durch die Ortschaft selbst als auch durch den nahe gelegenen Wald. Man stößt dabei auch immer wieder auf Stätten des Krieges von 1870/71. Diese Gegend ist voller Geschichte. Meistens einer leidvollen Geschichte.

Leider war der Weg durch den Wald – zumindest für mich - stellenweise schlecht ausgeschildert. Hätte ich mir den Plan nicht vorher ausgedruckt – die Pläne an den Infoständen waren vergriffen – und hätte ich Google Maps inkl. GPS nicht gehabt, wäre ich jetzt wohl immer noch im Wald. Das war aber der einzige Wermutstropfen dieser Reise. Für mich war es eine spannende Zeitreise.

Fotos und Text: Oliver Stelmaszyk

 

 

 

 

Museum für Antike Schifffahrt Mainz

Einmal wieder auf Heimaturlaub war ein Besuch in der Landeshauptstadt einfach Pflicht. Ich war zuvor noch nie in diesem Museum. Es ist Teil des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM). Ich war stark beeindruckt. Im Mittelpunkt des Museums natürlich die Geschichte der römischen Schiffswracks aus dem 4. Jahrhundert nach Chr., die man bei Bauarbeiten in der Mainzer Innenstadt gefunden hat. Dazu kommen die originalgetreuen Nachbauten. Ein Fest für alle Modellbauer, zumal man auch in die Werkstätten schauen kann. Da wird wirklich viel erklärt über die Schifffahrt am Rhein und andernorts. Ein Besuch lohnt sich wirklich.

 Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

 

 

Weiterführende Informationen:

offizielle Internetseite

Wikipedia

Die Flaktürme V in Wien

In mehreren Großstädten des ehemaligen Großdeutschen Reiches wurden zur Abwehr feindlicher Bomber sogenannte Flaktürme errichtet. Im Grunde genommen jeweils Paare. Ein Flakturm - genannt Geschützturm - für die eigentlichen Flak-Geschütze und ein weiterer Turm - genannt Leitturm - für die Erfassung und Verfolgung der einfliegenden Feindverbände. Beide waren voneinander getrennt und nur durch eine Datenleitung miteinander verbunden. Zum Dienst verpflichtet in und auf diesen Flaktürmen wurden unter anderem auch Jugendliche und Frauen. Schutz boten sie zumindest einem kleinen Teil der Zivilbevölkerung.

In Wien kann man diese Flaktürme noch heute sehen bzw. teilweise besichtigen. Österreich galt nach dem Zweiten Weltkrieg als befreites und nicht als ein besiegtes Land und deshalb mussten im Gegensatz zu Deutschland diese Flaktürme nicht gesprengt werden. In dem Leitturm V befindet sich heute eine der Wiener Attraktionen: Das Haus des Meeres. Wenigstens hier hat man eine sehr gute Nachverwendung gefunden. Ganz oben auf der Besucherplattform, die nachträglich errichtet wurde, hat man nicht nur einen tollen Ausblick auf Wien. Man kann auch hinübersehen auf die andere Seite der Marierhilferstrasse, wo der Geschützturm steht. Dieser befindet sich heute auf einem militärischen Sperrgebiet und ist deshalb nicht zugänglich. In einem Krisenfall wird er die österreichischer Regierung aufnehmen.

In dem Haus des Meeres befindet sich ein kleines Museum, wo die Besucher einen Einblick in die Geschichte der Flaktürme bekommen können (Museumszeiten siehe Homepage des Haus des Meeres).

Text und Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

Österreichisches Luftfahrtmuseum Graz

Das ÖLM, in unmittelbarer Nähe zum Grazer Flughafen gelegen, wurde 1979 gegründet und im Mai 1987 eröffnet. Als erste Exponate konnten die Besucher unter anderem eine MiG-15/Lim-2, eine De Havilland DH 112 "Venom", eine Saab J-29, eine Antonow An-2 bestaunen. Ein Jahr später wurde mit dem Bau der Erwin-Musger-Halle begonnen. Sie wurde 1996 leider sehr schwer beschädigt und später durch eine neue und größere Halle auf einem neuen Gelände ersetzt. Neben der Erwin-Musger-Halle gibt es noch ein Freigelände, wo unter anderem eine Transall C-160, eine Saab J-35OE Draken und mehrere MiGs zu sehen sind. Ein Museumsshop mit ausführlicher Luftfahrtliteratur ergänzt die sehenswerte Ausstellung.

 

Alle Fotos: Oliver Stelmaszyk

 

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

offizielle Internetseite

Mitglied im Modellbauverband Rhein Main Neckar
verschwistert mit Maquette Club Thionville/Frankreich und Grupy Modelarstwa Kartonowego Rybnik/Polen
Mitglied im Ortsvereinsring Weisenau e. V. und im Geschichts- und Brauchtumsverein Weisenau e. V.
Medienpartner der Allgemeinen Zeitung und Kooperationspartner der Stadt Mainz (Jugendamt)
Veranstalter der Inspiration Modellbau
 
aktuelle Veranstaltungen siehe auch www.rheinweintour.de
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