Hawker Tempest V
Die Hawker Tempest war der direkte Nachfolger der Hawker Typhoon, die aufgrund schlechter Steigleistung und Manövrierfähigkeit in der Höhe in der vorgesehenen Rolle als Jäger enttäuschte. Wesentliche Verbesserungen waren ein dünnerer Flügel mit elliptischer Form und später auch ein neues stärkeres Triebwerk. Der Prototyp der Tempest V hob im September 1942 ab, die erste von 805 Serienmaschinen dieser Variante flog im Juni 1943. Der Einsatz bei der Royal Air Force begann im April 1944. Neben der Unterstützung der Invasionstruppen wurde die Tempest später auch zur Abwehr der V-1 Flugbombe einge-setzt. Nach dem Krieg wurde die Tempest auch nach Indien, Pakistan und in den Nahen Osten exportiert. Von den verschiedenen Baureihen wurden insgesamt etwa 1400 Exemplare gebaut.
Der Bausatz von Academy in 1/72 wurde ohne große Veränderungen gebaut. Die Propeller wurden durch dünne Plexiglasstreifen ersetzt, deren gradueller Farbverlauf mittels Spritzpistole die Rotation imitieren soll. Die Abziehbilder stammen von Almark Decals anlässlich des 25. Jahrestages der IPMS. Sie zeigen die Maschine von Flt. Sgt. Kennaugh, einem engagierten Mitglied der IPMS UK. Mittels eines selbstgemachten Bilderrahmens und eines aufgeklebten Screenshots aus dem Internet wurde so ein Angriff von Kennaugh auf eine einfliegende V-1 dargestellt.
Modell, Text und Fotos: Oliver Stelmaszyk
Hans-Georg Mundschenk: NA P-51 Mustang
Bei den beiden Mustangs (P-51B) handelt es sich um die ersten Modelle eines Gemeinschaftsprojektes im Mainzer Modellbauclub. Insgesamt 7 Modelle in verschiedenen Bemalungen sollen es werden. Alle Modelle sind im Maßstab 1/72 von Revell. Das britische Modelle ist zu 98 % fertiggestellt. Es fehlen noch der Landescheinwerfer sowie die Positionslichter.
Text und Fotos: Hans-Georg Mundschenk
Hans-Georg Mundschenk: Polikarpow I-16 Rata
Nach den ersten Modellen wollte ich auch einige Varianten bauen, die noch nicht so bekannt sind. Darunter eine Rata in rumänischen Farben als gegnerische Trainingsmaschine für rumänische Jagdflieger, eine in kompletter Wintertarnung (die durch die roten Tragflächen wieder aufgehoben wird), eine im Übergang zu Winter/Sommerzeit und eine in einem interessanten 3-Farbenanstrich. Die Modelle sind von ICM (1x) und Hasegawa.
Text und Fotos: Hans-Georg Mundschenk
Hans-Georg Mundschenk: Avro Lancaster
In den fünziger Jahren bekam Ägypten einige Lancaster von Groß-Britannien geliefert. Ich habe das Matchbox-Modell in diesem Zeitabschnitt gebaut und mich auf dabei auf die Angaben des Decal-Herstellers verlassen. Um die Szene etwas lebhaft zu gestalten, habe ich einige Mechaniker auf die Maschine drapiert, wobei das Modell noch eine eigene Grundplatte hat.
Das zweite Modell ist eine wirklich uralte Frog-Form. Die Maße des Heck- und Oberseitenturms kommen mir sehr groß vor. Die Motorenaufhängung stimmte bei den Außenmotoren ganz und gar nicht. Hier war eine umfangreiche Spachtelarbeit angesagt.Das Modell soll in eine Winterlandschaft eingestellt werden, daher die weißen Flecken auf der Oberseite.
Text und Fotos: Hans-Georg Mundschenk
Hans-Georg Mundschenk: Polikarpow I-16 Rata
Wer kennt nicht die Polikarpow I-16, die in großer Stückzahl gebaut und in vielen Luftstreitkräften eingesetzt war? Ich habe mir daher die Zeit genommen, von diversen Herstellern einige Modelle im Maßstab 1/72 zu bauen (Revell/Hasegawa/HR-Modell/A-Modell und ICM). Um es vorweg zu sagen, bei keinem Modell kam ich umhin zu spachteln und zu schleifen. Bei den alten Revell-Modellen habe ich mit Tragflächen aus Resin die Kontur verbessert und bei den A-Modellen half bei den Kanzlen für die Typen 5/6 nur selbst ziehen.
Eine echte Herausforderung war auch die I-16UTI von HR-Modell (Modell mit dem blauen Blitz), einem tschechischen Resin-Kleinserienhersteller, aber letztendlich war auch dies geschafft. Bei einem Modell (Kennung 61) habe ich nach dem Grundieren mit Mattsilber/Alu direkt die Tarnfarbe mit Pinsel anstatt Airbrusch aufgetragen (Trockenmalmethode) und - wie ich finde - einen sehr guten Abnutzungseffekt erzielt. In allen Kanzeln habe ich eine Nachbildung des Visiers eingebaut, da mir die bei den Modellen nicht zugesagt haben.
Text und Fotos: Hans-Georg Mundschenk






