Hans-Georg Mundschenk: Flugzeugmodelle
Winterzeit ist Bastelzeit und ich war doch recht eifrig bei der Sache. Hier eine kleine Übersicht über verschiedene Modelle, alle im Maßstab 1/72. Einige habe ich auf kleine runde Spiegel plaziert und mal hier und da eine Fläche dazu modelliert. Ansonsten kommen die kleinen Modelle auch gut mit der blanken Spiegelfläche aus, da man auch die Unterseite sieht, die meistens nur die 2. Geige spielt. Das eine kleine Diorama (Martin Maryland) habe ich als "Wer hat Angst vor dem Hund?" betitelt. Die I-16 Rata steht für einen geringen Schneeschauer am Chalcin Gol (1939), als sich die damalige Sowjetunion und Japan nicht einig waren, wo der Grenzverlauf ist. Etwas besonderes ist das Vacu-Modell der Fairey Flycatcher, das ich auf einen Anhänger gesetzt habe. Die von mir selbst gezogene Glaskuppel für die Bloch 2010 war erforderlich, da das Teil in der Packung fehlte, aber selbst ist der Modellbauer. Ich verstaube im übrigens einige Modelle, speziell die, die im Wüsteneinsatz waren. Ohne dies erscheinen sie mir nicht ganz naturgetreu. Ich weiß, dass andere Modellbauer da eine andere Sichtweise haben, die ich gerne toleriere.
Hans-Georg Mundschenk: Fairey Battle
Als ich mein Modellbausortiment wieder mal aufräumen wollte, fiel mir der Bausatz der Fairey Battle von MPM (Maßstab 1/72) in die Hände. Da er seit längerem nicht mehr im Handel ist, war sofort der Gedanke "den baue ich mal". Dann fand ich auch noch den uralten Bausatz von Airfix und die Freude war komplett. Dazu noch ein Heft über die Battle, in dem sehr gute Aufnahmen des Flugzeuges waren. So weit so gut. Dann kamen die Probleme; das Airfixmodell ist ausgerechnet das einzige, das auf beiden Seiten im hinteren Bereich die Cockpitfenster nach unten hat. Laut dem Heft gab es dies nur an einem Flugzeug und dazu nur auf einer Seite. Meine Rettung war der alte Falcon Cockpit Satz, der eine gezogene Kanzel im Angebot hatte, die ich dann auch verwendete. Der von mir hochgeschätzte MPM Bausatz erwies sich als echte Enttäuschung, was sowohl die Verarbeitung als auch die Bauanleitung beinhaltete. Das richtige Anbringen der Kanzel war eine Schleifarbeit reinsten Wassers, da ansonsten die Kanzel ohne richtige Anbindung an den Rumpf lediglich „aufgesetzt“ aussehen würde. Und die Anbringung der Streben im Cockpitbereich war eine Sache für sich. Kurz und gut, ich hatte nur die Wahl Augen zu und durch. Dass dann doch noch ganz ansehnliche Modelle daraus geworden sind, war der Mühe Lohn genug.
Text und Fotos: Hans-Georg Mundschenk
Hans-Georg Mundschenk: Curtiss P-40
Beim Blick über meine Bausatzsammlung fiel mir immer ein Modellbausatz auf: derjenige der Curtiss P-40 (1/72). Als ich dann mal anfing, alle Bausätze zu sortieren, stellte ich fest, dass es an die 30 von verschiedenen Herstellern und dazu noch Resinteile waren. Da der Flugzeugtyp es mir schon immer „angetan“ hatte, baute ich in den vergangenen Jahren die Serie B/C. Nun waren die restlichen Serien E/F/K/L/M und N an der Reihe. Ich plane, alle davon in kleinen Dioramen einzubauen, aber das wird noch dauern. Daher hat ein Modell bereits ein Tarnnetz erhalten und wartet darauf, dass ich eine Grundfläche gestalte. Ein Modell hat einen Buchstabendreher in der Codierung, den ich ebenfalls in einem Diorama darstellen möchte. Ich habe auch einen kleinen Überblick über die Modellvielfalt dazugelegt und die ersten Bauschritte dokumentiert. Hier kann man sehen, dass viele Modelle doch recht massiv mit Spachtelmasse versehen werden mussten. Viel Spaß beim Anschauen.
Text und Fotos: Hans-Georg Mundschenk






