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Wir bekommen regelmäßig Fotos von unserem japanischen Kollegen Takemi Hattori, der einfach fantastische Modelle baut. Die Fotoshow zeigt die aktuellen Modelle.

Alle Fotos Takemi Hattori

Hans-Georg Mundschenk: Curtiss P-40

Beim Blick über meine Bausatzsammlung fiel mir immer ein Modellbausatz auf: derjenige der Curtiss P-40 (1/72). Als ich dann mal anfing, alle Bausätze zu sortieren, stellte ich fest, dass es an die 30 von verschiedenen Herstellern und dazu noch Resinteile waren. Da der Flugzeugtyp es mir schon immer „angetan“ hatte, baute ich in den vergangenen Jahren die Serie B/C. Nun waren die restlichen Serien E/F/K/L/M und N an der Reihe. Ich plane, alle davon in kleinen Dioramen einzubauen, aber das wird noch dauern. Daher hat ein Modell bereits ein Tarnnetz erhalten und wartet darauf, dass ich eine Grundfläche gestalte. Ein Modell hat einen Buchstabendreher in der Codierung, den ich ebenfalls in einem Diorama darstellen möchte. Ich habe auch einen kleinen Überblick über die Modellvielfalt dazugelegt und die ersten Bauschritte dokumentiert. Hier kann man sehen, dass viele Modelle doch recht massiv mit Spachtelmasse versehen werden mussten. Viel Spaß beim Anschauen.

Takemi Hattori: Grumman EA-6B Prowler

Takemi Hattori hat uns gerade Fotos seiner EA-6B Prowler in 1/72 geschickt. Die Modelle sind von Hasegawa und wurden mit high und low visibility Anstrich versehen. Wie immer eine Klasse für sich!

Oliver Stelmaszyk: Boulton & Paul Defiant NF.II

Die Defiant geht zurück auf die Spezifikation F.9/35 des britischen Luftfahrtministeriums für ein zweisitziges Kampfflugzeug mit motorbetriebenen Schützenständen. Der erste Prototyp der Defiant machte seinen Erstflug am 11. August 1937. Es war ein freitragender Ganzmetall-Tiefdecker mit einem Rolls-Royce Merlin Motor. Charakteristisch war der große, schwere MG-Stand mit 4 MG auf dem Rumpfoberteil hinter dem Cockpit. Das Gewicht und der hohe Luftwiderstand des MG-Standes bedeuteten eine schwere Einschränkung für Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit des Flugzeuges.

Im Dezember 1939 begang die Auslieferung an die ersten Einheiten. Nach anfänglichen Erfolge gegen die deutsche Luftwaffe jedoch wurde ihre Unterlegenheit erkannt und beschlossen, die Defiant stattdessen als Nachtjäger einzusetzen. Die NF.II war mit dem A.I. Mk.IV Radar ausgestattet. Antennen waren auf den beiden Rumpfseiten und an den Tragflächen angebracht.

Von MPM wurde vor einigen Jahren eine Reihe von Defiant-Modellen auf den Markt geworfen. Eine echte Bereicherung, da bis zu dieser Zeit in erster Linie auf den betagten Airfix-Bausatz zurückgegriffen werden musste. Der MPM-Bausatz der NF.II hatte als Extra einen kleinen Satz Fotoätzteile für die Antennen auf Flügelober- und unterseite. Das Anbringen der filigranen Antennen allerdings verlangte wahrhaft eine ruhige Hand. Der Bausatz ist von guter Qualität mit guter Gravur und kaum Grat. Das Cockpit ist gut detalliert, wovon man allerdings bei geschlossener Cockpithaube kaum mehr was sieht. Als echte Schwachstelle entpuppte sich der Einbau des MG-Standes. MG-Stand und Rumpfabdeckung passten irgendwie nicht zueinander, was leider auch bei dem fertigen Modell noch zu sehen war. Hätte ich im Internet vorher mal ordentlich recherchiert, wäre mir das bekannt gewesen und ich hätte frühzeitig darauf reagieren können. Ansonsten war der Zusammenbau recht unspektakulär.

Hans-Georg Mundschenk: Blackburn Shark

Manche mögen es heiß und manche dazu noch Modellbau! Ich hatte mir die enormen Schwierigkeiten beim Bau dieser Modelle nicht vorgestellt. Sieht eigentlich alles ganz easy aus, wenn man sich so in den Foren die bereits gebauten Modelle der Shark anschaut. Dann jedoch habe ich erkennen müssen, dass dieser – ursprünglich von Frog in den 70iger oder 80iger Jahren nicht nur formtechnisch schon sehr anspruchsvolle Bausatz - durch polnische Wiederauflagen nochmal eine Herausforderung erfahren hat. Teile völlig vergratet, teilweise spröde und verdreht, Spanten, die irgendwie zu kurz geraten sind, etc. Ich hatte von einem englischen Modellbaukollegen eine Bausatz einer kanadischen Maschine vor Jahren erhalten; leider war die beigefügte Vacu-Kanzel absolut unbrauchbar. Also ein tiefer Blick in die Ersatzteilkiste und Kanzel selbst erstellen. Eine große Hilfe war mir dabei ein französisches Modellbauheft, das einen Artikel über die Shark enthielt. Alle Modelle werden noch in entsprechende Dioramen eingesetzt, um die Szenerie lebhafter zu gestalten.

Mitglied im Modellbauverband Rhein Main Neckar
verschwistert mit Maquette Club Thionville/Frankreich und Grupy Modelarstwa Kartonowego Rybnik/Polen
Mitglied im Ortsvereinsring Weisenau e. V. und im Geschichts- und Brauchtumsverein Weisenau e. V.
Medienpartner der Allgemeinen Zeitung und Kooperationspartner der Stadt Mainz (Jugendamt)
Veranstalter der Inspiration Modellbau
 
aktuelle Veranstaltungen siehe auch www.rheinweintour.de
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